Donnerstag, 15.10.26
Das Finanzgericht Köln hat sich mit der steuerlichen Behandlung eines Arbeitsverhältnisses zwischen einer GmbH und der Tochter ihres Alleingesellschafters befasst. Streitpunkt war die private Nutzung eines von der Gesellschaft überlassenen Fahrzeugs und die Frage, ob die damit verbundenen Aufwendungen als verdeckte Gewinnausschüttung zu werten sind (Az. 10 K 2387/21). Im
Donnerstag, 15.10.26
Die Bundesregierung hat einen Regelungsvorschlag für eine Zuckergetränkesteuer auf den Weg gebracht. Ziel ist es, den Zuckerkonsum zu verringern, gesundheitliche Folgekosten zu reduzieren und die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung zu unterstützen. Vorgesehen ist, dass gezuckerte Getränke mit einem Gesamtzuckergehalt von mindestens 5 Gramm je 100 Milliliter besteuert werden. Der Entwurf
Mittwoch, 14.10.26
Das Finanzgericht Köln hat entschieden, dass bei der Grundsteuerbewertung eines bebauten Wohngrundstücks ein rückwärtiger Grundstücksteil ausnahmsweise gesondert als landwirtschaftliche Fläche zu berücksichtigen sein kann (Az. 4 K 985/25). Im Streitfall ging es um ein 1.849 m² großes, mit einem Einfamilienhaus bebautes Grundstück, das teilweise im Außenbereich lag und von mehreren,
Mittwoch, 14.10.26
Das Finanzgericht Köln hat entschieden, dass ein rund 19 Monate nach dem Bewertungsstichtag erzielter Verkaufspreis im konkreten Fall nicht als Nachweis eines niedrigeren Grundstückswerts für die Erbschaftsteuer anzuerkennen war (Az. 4 K 2391/25). Die Klägerin hatte eine geerbte Immobilie im Jahr 2024 zu einem niedrigeren Preis verkauft als dem vom
Dienstag, 13.10.26
Die monatlichen Werte für freie oder verbilligte Unterkunft und/oder Verpflegung ändern sich voraussichtlich ab dem 01.01.2027. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat in seinem Entwurf der „Siebzehnten Verordnung zur Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung (SvEV)“ die voraussichtlichen amtlichen Sachbezugswerte für das Jahr 2027 festgelegt. Die „Sachbezugswerte 2027“ bedürfen noch der Zustimmung
Dienstag, 13.10.26
Der Bundesfinanzhof hat eine für Freiberufler wichtige Frage zur Umsatzbesteuerung geklärt (Az. V R 16/24). Danach können Angehörige freier Berufe die Ist-Besteuerung nach § 20 Satz 1 Nr. 3 UStG nicht allein aufgrund ihrer freiberuflichen Tätigkeit beanspruchen, wenn sie freiwillig Bücher führen und ihren Gewinn durch Betriebsvermögensvergleich nach § 4
Montag, 12.10.26
Das Elektromobilitätsgesetz (EmoG) ist seit Juni 2015 in Kraft und zunächst bis zum Ablauf des 31. Dezember 2026 befristet. Die Bundesregierung hat nun der Forderung des Bundesrates zugestimmt, die im Gesetzentwurf „zur Änderung der Bevorrechtigung der Verwendung elektrisch betriebener Fahrzeuge sowie damit zusammenhängender straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften“ (BT-Drs. 21/7872) geplante Verlängerung der
Montag, 12.10.26
Das Schleswig-Holsteinische Finanzgericht hat entschieden, dass sog. Kulturkostenzuschüsse umsatzsteuerlich als Entgelt und nicht als echte Zuschüsse zu behandeln sind, wenn ein Zusammenhang zwischen den Leistungen (hier Durchführung kultureller Veranstaltungen im Rahmen der Betriebspflicht für ein Kulturzentrum) und den Zahlungen besteht (Az. 4 K 112/25). Im Streitfall hatte eine Kommanditgesellschaft ein
Freitag, 09.10.26
Das Finanzgericht Baden-Württemberg entschied, dass die Kosten eines vom Steuerpflichtigen eingeholten – vom Finanzamt bereits im Verwaltungsverfahren angeforderten und auch vom Finanzgericht im Klageverfahren angeregten – Grund und Boden-Verkehrswertgutachtens eines örtlichen Gutachterausschusses zum Nachweis eines niedrigeren Grundstückswerts (§ 38 Abs. 4 LGrStG BW), das zur Reduzierung des Grundsteuerwerts von rund
Freitag, 09.10.26
Der Bundesfinanzhof hat unter anderem zu der Frage Stellung genommen, ob der in der Schweiz berücksichtigte Kinderabzug als anrechenbare Familienleistung zu berücksichtigen ist (Az. III R 37/23). Im konkreten Fall wohnte die Klägerin, eine deutsche Staatsangehörige, mit ihren drei Kindern und ihrem ebenfalls deutschen Ehemann in Deutschland. Während der Streitjahre
