Montag, 22.02.21
Wenn dauernd getrennt lebende Ehegatten einen Barunterhalt vereinbart haben, auf den eine unentgeltliche Wohnungsgestellung Anrechnung findet, kommt ein Sonderausgabenabzug im Wege des Realsplittings nur in Höhe dieser Anrechnung, nicht aber in Höhe des Mietwerts der Wohnung in Betracht. So entschied das Finanzgericht Niedersachsen (Az. 1 K 99/19). Wenn eine Wohnung
Freitag, 19.02.21
Bund und Länder haben sich auf eine steuerliche Entlastung von freiwilligen Helfern in Impfzentren festgelegt. Die freiwilligen Helfer können nun vom Übungsleiter- oder vom Ehrenamtsfreibetrag profitieren, wonach Vergütungen für bestimmte Tätigkeiten bis zu einem festgelegten Betrag steuerfrei sind. Hierauf macht das Finanzministerium des Landes Baden-Württemberg aktuell aufmerksam. Sowohl Übungsleiter- als
Mittwoch, 16.09.20
Das Bundesfinanzministerium hat die dritte Verlängerung der Konsultationsvereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Belgien vom 06.05.2020 bekannt gegeben (Az. IV B 3 – S-1301-BEL / 20 / 10002 :001). Die Verständigungsvereinbarung mit dem Königreich Belgien, wonach die Arbeitstage der Grenzgänger, die wegen der Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19
Mittwoch, 16.09.20
Das Finanzgericht Düsseldorf entschied, dass bei Bauvorhaben mit unbestimmter Dauer keine passiven Rechnungsabgrenzungsposten für Projektentwicklungshonorare gebildet werden dürfen (Az. 10 K 2970/15). Im vorliegenden Fall schloss die Klägerin mit Projektgesellschaften mehrere Projektentwicklungs- und -durchführungsverträge für größere Bauvorhaben, die nach vollständiger Erledigung der geschuldeten Leistungen enden sollten. Zum Leistungsumfang gehörten u.
Dienstag, 15.09.20
Das Finanzgericht Niedersachsen entschied, dass Arbeitnehmer, die in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis zu einem Zeitarbeitsunternehmen stehen, auch dann nur die Entfernungspauschale für ihre Fahrten zwischen Wohnung und Tätigkeitsstätte geltend machen können, wenn das Zeitarbeitsunternehmen mit dem jeweiligen Entleiher des Arbeitnehmers eine Befristung der Tätigkeit vereinbart hat (Az. 1 K 382/16). Streitig
Freitag, 31.07.20
Die Verschmelzung einer Kommanditgesellschaft (KG) auf eine GmbH stellt eine schädliche Veräußerung nach dem Umwandlungssteuergesetz dar mit der Folge, dass ein Einbringungsgewinn nachträglich steuerpflichtig wird. So entschied der Bundesfinanzhof (Az. 13 K 571/16). Im Jahr 2007 brachte eine KG einen Teilbetrieb in eine Tochter-GmbH ein, deren Anteile sie zu 100
Donnerstag, 30.07.20
Das Finanzgericht München entschied, dass die alsbaldige Einbringung des Betriebsvermögens eines Einzelunternehmens in eine GbR zu Buchwerten der Bildung eines Investitionsabzugsbetrages durch den Einzelunternehmer nicht entgegensteht. Soweit die übrigen Voraussetzungen des § 7g EStG vorliegen, könne ein künftiger Gesellschafter den Investitionsabzugsbetrag im Rahmen seines Einzelunternehmens außerbilanziell oder als vorweggenommene Betriebsausgaben
Mittwoch, 29.07.20
Der Bundesfinanzhof entschied, dass die Aufwendungen für die Erstausbildung ab dem Veranlagungszeitraum 2004 nicht (mehr) als Werbungskosten abziehbar sind, wenn das Studium nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses stattfindet (Az. VI R 17/20). Im vorliegenden Fall hatte die Klägerin (Studentin) Aufwendungen für ihr Erststudium als Werbungskosten geltend gemacht. Da sie in
