Mittwoch, 14.01.26
Die im Jahr 2022 einmalig ausgezahlte Energiepreispauschale ist auch für Rentenbeziehende einkommensteuerpflichtig. Dies hat der 2. Senat des Sächsischen Finanzgerichts mit drei Urteilen vom 11. November 2022 entschieden (Az. 2 K 1149/23, 2 K 1150/23 und 2 K 1140/23), wie das Gericht am 9. Januar 2026 bekannt gegeben hat. Das
Dienstag, 13.01.26
Der Bundesfinanzhof entschied, dass ein Arbeitnehmer bei seinen Einkünften aus nichtselbstständiger Tätigkeit im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung Aufwendungen für einen Pkw-Stellplatz neben den Aufwendungen für die Mietwohnung als Werbungskosten abziehen kann (Az. VI R 4/23). Im Streitfall unterhielt der mit seiner Hauptwohnung in Niedersachsen ansässige Kläger in Hamburg aus beruflichem
Dienstag, 13.01.26
Deutschland kommt für die in Luxemburg gezahlten steuerfreien Überstundenvergütungen aufgrund der Anwendung der Rückfallklausel des Art. 22 Abs. 1 Buchst. a DBA Lux 2012 i. d. F. vom 23.04.2012 i. V. m. § 50d Abs. 9 Satz 4 EStG ein Besteuerungsrecht zu. Dies entschied das Finanzgericht Rheinland-Pfalz (Az. 1 K 1053/25). Das
Montag, 12.01.26
Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg entschied, dass mit dem Betreiben eines Internetblogs zu tagesaktuellen Themen eine journalistische (Katalogberuf) oder zumindest eine „ähnliche“ Tätigkeit im Sinne von § 18 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG ausgeübt wird. Freiwillige Zahlungen aus der Leserschaft stehen in Verbindung zu der Veröffentlichung der Beiträge auf dem
Donnerstag, 08.01.26
Das Recht auf Teilhabe am staatlichen Studienangebot begründet auch in Fällen zulassungsbeschränkter Studiengänge (hier: Medizinstudium) keinen Anspruch auf Berücksichtigung von Kosten eines Auslandsstudiums als außergewöhnliche Belastungen. So entschied das Finanzgericht Düsseldorf (Az. 14 K 1459/24 E). Ein Ehepaar wollte die Kosten für das Medizinstudium ihrer Tochter in Kroatien als außergewöhnliche
Freitag, 02.01.26
Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg entschied, dass die Anschaffung einer Wohnung im Sinne des § 92a des Einkommensteuergesetzes zwingend die Entgeltlichkeit des Erwerbs voraussetzt, d. h. eine Gegenleistung in Form der Zahlung eines Kaufpreises erbracht werden und nachgewiesen werden muss (Az. 15 K 15058/23). Hierzu ist die Revision beim Bundesfinanzhof unter dem
Dienstag, 30.12.25
Liegt ein land- und forstwirtschaftlicher Betrieb vor, so müssen hier oftmals auch Tiere bewertet werden. Hierbei gilt, dass die Tiere einzeln zu bewerten sind. Möglich ist aber auch – als weitere Bewertungsmethode – die Gruppenbewertung nach § 240 Absatz 4 HGB. Innerhalb dieser Bewertungsmethoden sind verschiedene Verfahren zur Wertermittlung zulässig.
Dienstag, 23.12.25
Wer die gesetzliche Regelaltersgrenze erreicht und weiterarbeitet, kann ab dem 01.01.2026 seinen Arbeitslohn bis zu 2.000 Euro im Monat steuerfrei erhalten („Aktivrente“). Die Begünstigung erfolgt unabhängig davon, ob die oder der Steuerpflichtige eine Rente bezieht oder den Rentenbezug aufschiebt. Der Bundesrat hat am 19.12.2025 das Gesetz zur steuerlichen Förderung von
Dienstag, 23.12.25
Das Niedersächsische Finanzgericht hat sich mit der Frage beschäftigt, ob ein Arbeitnehmer, der im Rahmen einer grenzüberschreitenden Arbeitnehmerentsendung nach Deutschland entsandt wird, nach neuem Reisekostenrecht eine erste Tätigkeitsstätte begründet (Az. 9 K 94/23). Im konkreten Fall entsendete der Arbeitgeber seinen am Stammsitz in Brasilien unbefristet angestellten Arbeitnehmer (Kläger) für einen
Freitag, 19.12.25
Das Finanzgericht Münster entschied, dass der Anwendungsbereich des § 64 EStG (Vermeidung Doppelzahlung) nicht eröffnet ist, wenn der Kindergeldanspruch des anderen Elternteils bestandskräftig abgelehnt wurde. Ein bloßer Haushaltswechsel bei leiblichen Kindern rechtfertigt keine rückwirkende Aufhebung des Kindergeldanspruchs und § 64 EStG greift nur, wenn tatsächlich parallele Ansprüche bestehen (Az. 7
