Einnahmen aus der Hundesteuer 2025 stagnieren auf hohem Niveau

Donnerstag, 08.10.26

Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Welthundetags am 10. Oktober 2026 mitteilt, nahmen die öffentlichen Kassen im Jahr 2025 rund 429,7 Millionen Euro aus der Hundesteuer ein. Im Vergleich zum Vorjahr mit einem Rekordbetrag von 429,9 Millionen Euro blieben die Einnahmen nahezu unverändert. Im Zehnjahresvergleich betrug der Zuwachs 33,4 Prozent: 2015 hatte die Hundesteuer noch rund 322 Millionen Euro eingebracht.

Bei der Hundesteuer handelt es sich um eine Gemeindesteuer. Die Höhe und Ausgestaltung der Steuersatzung werden von der jeweiligen Kommune bestimmt. Vielerorts hängt der Betrag, den die Hundebesitzer entrichten müssen, auch von der Zahl der Hunde im Haushalt oder von der Hunderasse ab. Insofern bedeuten höhere Steuereinnahmen nicht zwangsläufig, dass auch die Zahl dieser vierbeinigen Haustiere gestiegen ist.

Die Haltung eines Vierbeiners ist auch jenseits der Steuerzahlungen ein Kostenfaktor. Hunde- und Katzenfutter war im Jahr 2025 um 0,4 Prozent teurer als im Vorjahr. Hinsichtlich der mittelfristigen Preisentwicklung haben sich die Preise für Hunde- und Katzenfutter überdurchschnittlich verteuert: Im Jahr 2025 mussten Besitzer von Vierbeinern 35,8 Prozent mehr für Futter ausgeben als im Jahr 2020. Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen in diesem Zeitraum um 21,9 Prozent.

Die Fachnachrichten in der Infothek werden Ihnen von der Redaktion Steuern & Recht der DATEV eG zur Verfügung gestellt.